Juni 23, 2016
Der schönste Monat für das Herz ist und bleibt der Monat März. (Deutscher Volksmund)
Der März ist ein wundervoller Monat und vor allem schon ein Mutmacher an sich: Nach einem grauen, kalten Winter beginnt die Natur im März endlich wieder damit, sich zu regen und zu räkeln und endgültig aus ihrem Winterschlaf zu erwachen. Wir erleben am 20. März das Frühlings-Äquinoktium, das heißt, es sind an diesem Tag um 5:30 Uhr sowohl der Tag als auch die Nacht gleich lang. Und von diesem Moment an werden unsere Tage wieder länger und dafür die Nächte kürzer. Auch wenn das für uns noch kaum wahrnehmbar ist, so hat das Licht damit doch die Dunkelheit bereits überwunden! In diesem Jahr fällt auch noch das Osterfest in den Monat März. Die Christen feiern die Auferstehung Jesu Christi, ein Symbol für die Auferstehung des neuen Lebens nach dem Absterben der Natur im Winter. Zwar sind die Zweige der Bäume noch kahl – aber wir schmücken sie mit bunten Ostereiern und bringen damit unsere Zuversicht zum Ausdruck, dass sich auch die Natur bald wieder in den schönsten Farben zeigen wird. Das Ei und der Osterhase wiederum symbolisieren die Fruchtbarkeit, die sich überall neu zu regen beginnt. Die Märzenluft ist noch kalt, aber sie enthält schon die Vorboten des Frühlings. Wenn Sie die Wohnung verlassen, dann atmen Sie draußen einmal tief Ein und Aus! Spüren Sie, wie angesichts des nahenden Frühlings auch neue Lebenskraft und frischer Mut wieder in Ihnen aktiv werden: Das Leben hält so viele schöne Überraschungen für uns bereit! Lauschen Sie einmal dem jubelnden Gesang eines Vogels und nehmen Sie die frischen, grünen Spitzen wahr, die in den Gärten überall aus dem Boden lugen und an den Zweigen sprießen. Früher wurden im März die Felder gepflügt, damit die frische Krume den Samen aufnehmen konnte. Und heute putzen wir unser Haus im März, kehren damit den Winter hinaus und bringen wieder frischen Glanz in unsere Wohnungen. Lassen Sie sich einfach mitreißen vom Erwachen der Natur, lassen Sie Ihr Herz warm werden für die Menschen, die Sie lieben und schöpfen Sie neue Hoffnung! Und dann starten Sie mit frischem Schwung lächelnd hinein in den Frühling!
Antje Nagula
(Veröffentlicht im Veranstaltungsmagazin „Vitrin“, Ausgabe März 2016)
Juni 21, 2016
Wenn es einen Weg gibt, etwas besser zu machen: Finde ihn!
Thomas Alva Edison (1847-1931, Erfinder und Unternehmer)
Thomas Alva Edison gilt als eines der größten Genies des vergangenen Jahrhunderts. Er erfand den Vorläufer des Plattenspielers, war Wegbereiter des Telefons und des Films, entwickelte die erste Schreibmaschine und war vor allem der Vater der Glühbirne und damit des elektrischen Lichts. Als genialer Unternehmer wußte er vor allem, seine Erfindungen auch zu vermarkten und so zum Erfolg zu führen. Über ihn gibt es folgende wunderbare kleine Geschichte:
Als kleiner Junge kam Thomas Alva Edison eines Tages nach Hause und übergab der Mutter einen Brief seines Schuldirektors. Die Mutter öffnete ihn und las ihrem Jungen mit Tränen in den Augen vor: „Ihr Sohn ist ein Genie und unsere Schule zu klein, um ihn weiter zu unterrichten. Bitte unterrichten Sie ihn selbst!“ Was von da an auch geschah. Nach dem Tod seiner Mutter fand er in ihrem Nachlass jenen Brief des Direktors. Er faltete ihn auf und las: „Ihr Sohn ist geistig behindert. Wir wollen ihn an unserer Schule nicht mehr haben!“ Man sagt, Edison habe lange geweint und schrieb anschließend in sein Tagebuch: „Ich galt als geistig behindertes Kind. Nur durch den Mut meiner Mutter wurde ich zum größten Genie des Jahrhunderts!“
Wäre dieser Mann jener große Erfinder geworden, wenn die Mutter ihm damals die Wahrheit vorgelesen hätte? Vermutlich nicht. Dadurch, dass sie instinktiv ihr Kind vor der Verachtung einer gnadenlosen Gesellschaft und der Verurteilung durch ein überhebliches Schulsystem bewahrte, gab sie ihm den Mut und die Möglichkeit, an sich zu glauben und die ihm innewohnenden Fähigkeiten ungestört zu entwickeln. Wir wissen, dass Thomas Alva Edison schon früh damit begann, technische Experimente durchzuführen. Mehrmals ist sein Labor abgebrannt und sein Weg zum Erfolg war von vielen Rückschlägen gekennzeichnet. Aber er gab niemals auf, und begann immer wieder von Neuem. Möge mit jedem Einschalten einer elektrischen Lampe das Leben dieses Mannes uns daran erinnern, niemals damit aufzuhören, an unsere Fähigkeiten und unseren Erfolg im Leben zu glauben!
Antje Nagula
(Veröffentlicht im Veranstaltungsmagazin „Vitrin“, Ausgabe Februar 2016)
Jan. 22, 2016
Ein neues Leben kannst Du nicht anfangen, aber täglich einen neuen Tag!
(Henry David Thoreau, Amerikanischer Schriftsteller und Philosoph)
Wenn ein neues Jahr beginnt, die Seiten eines neuen Kalenders noch leer und unbeschrieben sind und das Sylvester-Feuerwerk mit lautem Getöse das alte Jahr verabschiedet hat, dann fasst so mancher einen guten Vorsatz, was er im neuen Jahr besser machen möchte! Zu den beliebtesten dieser guten Vorsätze zählen zum Beispiel „Aufhören zu rauchen!“, „Mehr Sport treiben!“, „Gesünder essen!“, „Mehr Zeit mit der Familie verbringen!“ usw. Voller Schwung werden diese guten Vorsätze auch in den ersten Tagen des neuen Jahres gestartet – aber allzu oft hat sich der alte Trott nach spätestens zwei Wochen wieder eingeschlichen und die guten Vorsätze geraten bis zum nächsten Sylvester wieder in Vergessenheit. Zurück bleibt bestenfalls ein schlechtes Gewissen. Wäre es nicht an der Zeit, das JETZT einmal anders zu machen? Die Ursache für das schnelle Scheitern unserer guten Vorsätze liegt meistens darin, dass wir zwar zunächst Veränderungen im Außen vornehmen, dass aber eine wirkliche Veränderung vielmehr in unserem Inneren erfolgen muss. Und das ist richtig Arbeit! Arbeit an sich selbst. Denn nur weil ein neuer Kalender anfängt, ändert sich doch zunächst nichts an unseren äußeren Lebensumständen: Wir werden nicht mehr Zeit haben, nicht mehr Geld haben und jünger werden wir auch nicht. Aber wir können unsere Einstellung verändern, vor allem uns selbst gegenüber! „Weil ich es mir wert bin!“ lautet der bekannte Werbeslogan einer großen Kosmetikfirma. Und damit lässt sich gut die Arbeit an sich selbst beginnen! Wenn Sie also schnell wieder zur Zigarette greifen, zünden Sie sie besser NICHT an – „weil Sie sich das wert sind!“ Kochen Sie sich selbst etwas Gutes – „weil Sie sich das wert sind!“ Gehen Sie zum Sport – einzig und allein „weil Sie sich das wert sind!“ Und machen Sie sich an jedem Tag immer wieder neu bewusst, dass Sie selbst das Wertvollste und Wichtigste sind, was es in Ihrem Leben gibt! Und dann setzen Sie die guten Neujahrsvorsätze diesmal tatsächlich dauerhaft um: Weil SIE sich das wert sind! Viel Erfolg dabei und viel Glück im Neuen Jahr!
Antje Nagula
(Veröffentlicht im Veranstaltungsmagazin „Vitrin“, Ausgabe Januar 2016)