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Mitten im Wandel

Mitten im Wandel

Erzengel Zadkiel und Thoth der Atlanter

durch 

Ute Prema Kanthak

Ich Zadkiel, heiße Euch willkommen in dieser Zeit, in der Du einen neuen Schritt in ein verändertes Denken und verändertes Handeln gehst. Unaufhörlich bist Du in einem Prozess der Transformation, der Neugestaltung, der Veränderung, des Wachsens. Dein tiefstes Sehnen ist uns wohlbekannt: Es ist das Sehnen, in neue Dimensionen vorzudringen. Ist das tiefe Sehnen, heimzukehren in ein Bewusstsein, was Dich dem Göttlichen noch viel näher bringt, als es heute schon möglich ist.

Du als Mensch willst immer verstehen, willst immer erkennen um dein Handeln darauf auszurichten. Aber Du bist mit einer Kraft ausgestattet, oh Du Mensch, die man nicht ausrichten kann! Das ist die Kraft der Transformation. Sie wirkt! Aber sie wirkt nur, wenn Du vertraust. Es ist nicht die Frage, ob Du das Ziel erkennst. Es ist nur die Frage, ob Du bereit bist Deinen Weg zu gehen. Manchmal gestatten wir Dir auch innezuhalten. Wenn Du zu lange innehältst, kommen Ereignisse in Dein Leben die Dich wieder aufrütteln – und das ist nicht immer einfach für Dich, denn es bereitet Dir Schwierigkeiten, weckt Schuldgefühle in Dir und Ängste, nicht verstanden zu haben, nicht erkannt zu haben. Aber wer, oh Du Mensch, sagt Dir denn, dass Du nicht erkennst, nicht verstehst? Warum glaubst Du nicht, dass manche Dinge, mit denen Du in Resonanz trittst und die Dich aus Deiner Mitte führen, einfach geschehen müssen, dürfen, können? Doch alles Leben hat seine Bedeutung. Alles Leben verdient den höchsten Respekt, die höchste Achtung. Auch wenn Du nicht verstehst, auch wenn Du nicht begreifst. Doch Du musst nicht alles verstehen, Du musst nicht einmal alles begreifen. Aber Du darfst Dir treu sein! Denn nur das, was Du in Dir spürst, nur das, was Du bereit bist zu leben, kannst Du auch umsetzen in Handeln und Tun. Darum lass Dich nicht beirren – auch wenn Dir der Weg manchmal schwer erscheint und Du Angst vor Stillstand und Nichterkennen hast! 

Du bist umgeben von einer Kraft die Dich einst geformt. Du bist durchdrungen von einer Energie, die nur ein Ziel hat: Dich wieder zu verbinden mit dem, woher Du kommst! Die Wege des Menschseins können lang und schwierig sein. Doch da es die Zeit, die Du erlebst auf deiner menschlichen Ebene und ganz real empfindest, nicht wirklich gibt, sorge Dich nicht! Ich, Zadkiel, weiß: Du wirst ankommen! Ankommen bei Dir, ankommen bei uns. Erkenne, oh Du Mensch, dass Du mehr bist als etwas, was zusammengefügt ist, was Du als Körper wahrnimmst. Körper sind vergänglich, doch was niemals vergänglich ist, oh Du Mensch, ist die Kraft, die in Dir ruht. Zu allen Zeiten und in tausenden von Jahren wird diese Kraft noch vorhanden sein! Selbst wenn Dich niemand mehr unter Deinem Namen kennt den Du jetzt trägst – an dieser Kraft werden wir Dich erkennen in Zeit und Raum! Denn sie ist unverwechselbar, einmalig und gigantisch. 

Ich weiß, dass die Worte die ich heute zu Euch spreche, für manche sehr schwer nachvollziehbar sind. Denn ihr Menschen wollt konkrete Beispiele. Wollt etwas sofort erkennen, wollt, dass eurem Handeln Taten, und euren Taten Ergebnisse folgen. Weißt Du wirklich, oh Du Mensch, dass es nicht so ist? Weil Du nicht alles wahrnimmst und nicht alles erkennst, bedeutet es noch lange nicht, dass es nicht geschieht jenseits von Zeit und Raum. Glaube mir, nichts was Du fühlst, nichts was Du denkst, nichts was Du tust, geht verloren. Alles, aber auch wirklich alles was zum Wachstum deiner Seele beiträgt, wird als kostbares Gut bewahrt! 

Nicht immer werde ich eine Antwort auf Deine Fragen für Dich haben, denn manche Dinge sind verschlossen, werden auch mir nicht erlaubt zu öffnen. Du musst „hindurch gehen“, wie man sagt. Und Du darfst vertrauen! Du darfst vertrauen, dass Gott Liebe ist, unendlicher Raum von etwas, was Du niemals verstehen wirst. Du musst Gott nicht um Verzeihung bitten, weil: Es gibt jetzt nichts zu verzeihen! Denn Verzeihen setzt voraus, dass man anklagt. Und das göttliche Licht klagt niemals an. Also gibt es auch nichts, was zu verzeihen wäre! Und wenn Du ein kleines bisschen davon in dein Leben lässt, glaube mir, oh Du Mensch, das Leben lebt sich leichter mit diesem Erkennen!

Im heiligen Tempel der Transformation hütete ich einst das heilige Licht von Atlantis. Weit strahlte das Licht über das Meer. Wenn Schiffe sich aus der Ferne Atlantis näherten, sahen sie das violette Licht, das mit seiner ganzen, leuchtenden Kraft Atlantis einhüllte in ein violett flimmerndes, irisierendes, goldenes Licht.

Als die Zeichen der Zeit dem Untergang geweiht waren, rief man an die heiligen Kräfte. Und ich, Zadkiel, bekam den Auftrag zusammenzufügen, was zusammengehört. Aufzurufen die, die aus den alten Stätten wieder zurückkehren sollten auf diesen Planeten Erde. Ihr und viele, viele mit Euch, die die alten Schulungswege gegangen sind, Ihr seid aufgerufen, mit der Kraft Eures Handelns, mit der Kraft des veränderten Bewusstseins die heilige violette Flamme wieder sichtbar zu machen! Und das nehmt als heiliges Vermächtnis: Da wo der Mensch erkennt, dass er Licht ist, da wo der Mensch sich dem heiligen Ton des Universums öffnet indem er erkennt, wer er ist, wer er sein will und was er sein darf, wird er in seinem Handeln und in seinem Tun nun bereit sein, neue Wege zu gehen! Und so bitte ich Euch: Wirkt durch Euer Leben, legt ab Ängste und Zweifel und schafft Vertrauen in Euch! Vertrauen in Eure eigene Kraft, in Euer eigenes Licht. Denn nur wer an sich selbst glaubt, nur wer erkennt, dass er mehr ist, der kann wirklich die Flamme der Transformation in sein Leben, zu den Menschen die er liebt, zu all denen tragen, mit denen er ständig Umgang pflegt. Bewahre Dir die Kraft, oh Du Mensch, und vergeude sie nicht! Vergeude sie nicht an die, die nicht erkennen wollen. Vielleicht sind sie nicht bereit?! Aber Du, Du hast Dich entschieden den Weg des Lichtes zu gehen. Folge ihm! Auch wenn der Weg nicht immer einfach erscheint: Ich sage Dir, es lohnt sich, ihn zu gehen! Es ist Deine Aufgabe, Dein Menschsein zum glücklichsten Moment Deines Lebens zu machen. Jedes Leben hat es wahrlich verdient, dass es Glücksmomente gibt, in denen man die Einheit spürt mit sich selbst und dem Göttlichen in sich. Denn wenn man das Göttliche in sich erkennt, erkennt man auch die Bedeutung der Dinge. 

Und darum bin auch ich da und all die geistigen Helfer, die sich transformieren um z. B. so wie heute Euch Dinge mitzuteilen. An vielen Plätzen dieser Erde geschieht dies! Wir übernehmen das Sprachfeld von Menschen, wir entwickeln geistiges Potential, dass die Vermächtnisse weitergegeben werden. Überall erwachen bewusste Seelen, werden Lehrer, werden Helfer, oder werden einfach nur aufgeweckt. Sorgt Euch nicht! Der, der sich erkennt, der, der die erkennt, die auch auf dem Weg sind, speist sich von der Kraft und der Energie. Glaubt mir, die nächsten Jahre werden viel Neues ins Bewusstsein der Erde zurückbringen. Dieses Universum befindet sich im größten Transformationsprozess, und die Ausdehnung erhöht sich und die Verdichtung wird stärker und stärker. Und das ist für manchen äußerst schwierig! 

Es ist eine gewaltige Klimaveränderung auf eurer Erde bemerkbar. Aber das hat nichts mit dem zu tun, was Ihr gemeinhin als „Luftverschmutzung“ und „Klimaveränderung“ bezeichnet. Es ist Euch schon oft gesagt worden, dass im Moment das ganze System Erde neu geordnet wird. Dass die Planeten, die Euch umgeben, die Kraftquellen, die das Energiesystem der Erde und auch das eure speisen, in einem gewaltigen transformatorischen Prozess sind. Und Veränderungen gab es schon immer auf dieser Erde. Ich will Dich nur an das erinnern, was Ihr als Sintflut kennt. Die Häufung der klimatischen Veränderungen, die Euch im Moment zu schaffen machen, haben etwas mit dem Magnetfeld der Erde zu tun. Also, es ist nicht einfach nur Regen, sondern die Zusammenballung der Naturkatastrophen. Im Moment wirkt natürlich eine Energie die gewaltig ist. Diese Energie gab es schon immer. Aber im Moment wird sie durch das Energiefeld der Sonne, durch die Aktivität der Sonnenenergie besonders aufgeheizt. Das bewirkt diese gewaltigen Dürren, oder diese großen Massen von Feuchtigkeit die zur Erde fließen. Und darüber gibt es auch noch eine andere, energetische Aufgabe: Menschen dürfen lernen, dass sie, die glauben alles im Griff zu haben, die so viel entwickeln, so viel können, so viel verändern, so viel zerstören, letztendlich unbedeutend und klein sind, wenn es darum geht, dass die Natur ihr wahres Gesicht zeigt. Wenn energetische Ströme nicht beachtet werden, wenn Ihr aufwachen sollt! Und im Moment zeigen alle Zeichen auf dieser Erde: Wacht auf! Denn es geht nicht mehr, dass Ihr die alten Systeme bedient! Aber schau Dich einmal um: Sind sie bereit neue Gedanken zuzulassen? Sie haben Angst, dass die Nischen, die sie sich geöffnet haben, von anderen besetzt werden. Dass Machtansprüche, die sie sich vorstellen, nicht so bedient werden. Ich sage Dir, oh Du mein Menschenkind: In den nächsten Jahren werden gewaltige Veränderungen nötig sein, um diesen Planeten Erde in den neuen Zeitgeist zu führen! Wo es darum geht, miteinander die Bedürfnisse aller Menschen zu achten und zu verstehen. Die große Weltengemeinschaft ist aufgerufen! Glaubt mir, wenn wir Wandel spüren, bekommt Ihr jede Unterstützung, die Ihr benötigt. Aber dazu müsst Ihr auch wirklich bereit sein, und nicht nur zum Wohle einiger das Wohl so vieler vergessen – so kann das Zusammenleben auf Eurem Planeten auf Dauer nicht mehr funktionieren. Und das sind die Zeichen: Dass ihr erwacht und Euch neu ordnet! 

Thoth: Doch hört auf zu glauben, dass Ihr nicht genügt! Ihr würdet Euch nicht Gedanken machen über den Zustand der Erde, Ihr würdet nicht den Rat und die Hilfe von mir oder einem Engel, oder sonst einem Menschen annehmen, der Euch in eurem Leben schon öfter geholfen hat, neues Erkennen ins Leben zu bringen. Ihr seid auf einem Lichtweg. Aber den Weg des Lichtes zu gehen, ist nicht immer einfach. Manchmal gibt es sogar Rückschritte. Manchmal merkt man, dass man nicht die Kraft hat. Das ist auch nötig. Denn Du darfst auch lernen für Dich zu sorgen! Du darfst lernen innezuhalten, Dich Dir zu widmen, neue Energie, neuen Mut, neue Kraft in Dir zu sammeln um den nächsten Schritt zu tun. Du musst damit aufhören, oh Du Mensch, zu glauben das Du perfekt sein musst!Dass all die Dinge, die Du Dir vorstellst, auch in Erfüllung gehen. Manchmal brauchen die Dinge ihre Zeit. Manchmal ist es besser, wenn Ihr etwas wartet als es sofort zu tun. 

All das hast Du auf deinem Lebensweg versucht zu lernen, versucht zu erkennen. Aber etwas was Du an erster Stelle gelernt hast, ist Dich auf die Reise zu begeben zu Dir selbst. Dich zu verstehen, Dich zu achten, Dich anzuerkennen und zu lieben. Das ist, wie Du weißt, gar nicht immer so einfach. Denn vielen gefällt das gar nicht, was Du tust. Weil es ja für manche so unbequem ist, dass Du plötzlich neue Gedanken und neue Wege gehst. Es war doch alles so gut eingerichtet, ist doch alles nach ihren Vorstellungen gelaufen. Aber ist es auch nach Deinen Vorstellungen gelaufen? Es ist die große Zeit des Erwachens! Zu erkennen „Wer bin ich? Was kann ich tun? Was ist wichtig für mich? Wozu bin ich bereit? Was hindert mich? Was habe ich aufgenommen? Was habe ich erfahren? Was will ich in meinem Leben als Wert erkennen?“ Glaube mir, oh Du mein geliebtes Licht: Es ist DEIN Weg! Und jeder Weg ist eine Kostbarkeit. Wir wissen das wohl. Du darfst es wieder lernen – aus Achtung und aus Liebe vor Dir selbst. Ich, Thoth, segne dich!


Wörtlicher Auszug aus dem Engeltag bei Ute Prema Kanthak am 18. Juni 2016, redaktionell zusammengefasst von Antje Nagula. 

Spirituelle Reisen

Spirituelle Reisen

 

Auf den Linien des Lichts

Reisen mit dem Medium Ute Prema Kanthak

von Antje Nagula

Ayurveda in Sri Lanka, Trekking im Himalaya, Schweigen im Kloster, Weibliche Kraft in Frankreich, Feen und Elfen in Irland, Trommeln in Afrika, Avalonpriesterin in England, Pilgern auf dem Jacobsweg, Meditation in Griechenland, Fasten im Allgäu, Tempel in Ägypten, Herzöffnung in den Anden, Tönen auf Bali, Delphine in der Südsee, Atlantis in Sardinien, Buddhas Spuren in Nepal und Yoga, Yoga, Yoga – das Angebot unter dem Etikett „spirituelle Reisen“ ist mittlerweile riesig! Zum einen zeigt dieser neue Zweig des Tourismus dabei sehr deutlich, dass immer mehr Menschen unterwegs sind auf der Suche nach Mystik, Spiritualität und nach mehr Sinn in ihrem Leben. Zum anderen ist aber der spirituelle Weg bereits zu allen Zeiten ein verborgener Pfad gewesen und es gilt dafür bis heute die alte Wahrheit „Wer Perlen finden will, muss tief tauchen!“ Dass man also mit einer spirituellen Reise automatisch auch Erleuchtung mit dem Urlaub buchen kann, ist mit Sicherheit nirgendwo der Fall. 

Eine spirituelle Reise zu machen, erfordert vor allem den Mut, neben den Sehenswürdigkeiten im Außen die unbekannten Welten im eigenen Inneren anzuschauen. Und das setzt ein hohes Maß an Offenheit, Ehrlichkeit zu sich selbst und die Bereitschaft voraus, neue Erkenntnisse jedweder Art zuzulassen. Gerade weil dabei in den Teilnehmern viele grundlegende Muster im Verhalten aufbrechen und sichtbar werden können, kann so eine Gruppenreise durchaus auch sehr anstrengend sein.

Durch das bekannte Engelmedium Ute Prema Kanthak, selbst seit langer Zeit schon Anbieterin von spirituellen Reisen, kam einmal die Botschaft: „Reisen zu den heiligen Stätten des Lichts sind immer Reisen zu Dir selbst. Und sind Antworten auf die Fragen „Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich?“ Unter ihrer Leitung habe ich selbst in den letzten Jahren an spirituellen Reisen nach Peru, Kashmir, Bolivien, Ägypten, Südafrika, Nubien, Sibirien, Indien und Bali teilgenommen, weil sie mir seit Jahrzehnten als ein sehr reiner Kanal für Botschaften aus den Ebenen des höchsten Lichtes bekannt ist. Sie sehen, mein Bedarf nach Antworten auf diese Fragen ist groß! Sie sehen aber auch, mein persönlicher Gewinn durch diese Reisen war ebenfalls groß, denn sonst hätte ich mich nicht immer wieder entschieden, mit Ute Prema Kanthak zu einem neuen Abenteuer aufzubrechen. Und als „Abenteuer“ empfinde ich alle meine Reisen mit ihr, und zwar nicht nur als äußere Abenteuer, sondern viel mehr noch als „innere Abenteuer“, auf denen ich die zerklüftete Landschaft meiner selbst immer wieder auf vielfältigste Weise entdecken durfte. 

Ute Prema Kanthak reist mit ihren Gruppen auf den Spuren längst vergangener Hochkulturen zu bedeutenden Stätten spirituellen Wirkens auf der ganzen Welt. Das Besondere an ihren Reisen ist, dass sie an heiligen Plätzen die dort ruhenden Energien erspüren und in Volltrance durch sich sprechen lassen kann. Oft sind es jene Energien, die an diesen Plätzen einst mit Hingabe und Demut verehrt wurden. So absurd das für manch einen von uns auch klingen mag, aber es gab zu allen Zeiten Menschen wie sie, welche über jene besonderen Fähigkeiten verfügten, mit der unsichtbaren Welt kommunizieren zu können. In unserem Kulturkreis sind sie nur leider recht selten anzutreffen, weil vor nur wenigen hundert Jahren eine gezielte Ausrottung und Verteufelung solcher Menschen durch die kirchliche Inquisition betrieben wurde. Denn authentische Botschaften des Himmels waren für eine Kirche, welche die Menschen mit der eigenen Interpretation und Zensur göttlicher Aussagen ausschließlich gefügig machen und in Angst halten wollte, äußerst gefährlich! Es war nicht im Sinne der Kirche, dass die Menschen ihren wahren Wert erkannten und Botschaften des Himmels hörten, die erfüllt von einer überwältigenden Liebe zu uns Menschen sind. 

Zum Glück hat die Kirche heute nicht mehr die Macht, solchen Menschen Schaden zuzufügen. Stattdessen hat vielmehr eine spirituelle Beliebigkeit um sich gegriffen, die jeglicher Hybris nahezu alles gestattet. Und so werden wir wieder zurückgeworfen auf uns selbst und sind gezwungen, uns eine eigene Meinung zu bilden – wozu uns übrigens auch die größten Weisheitslehrer immer wieder aufgefordert haben. 

Durch meine eigenen Erfahrungen mit Klang und Musik hat sich in mir mittlerweile ein Verständnis von der Erde als einem lebenden Organismus herauskristallisiert, der durchzogen ist von Lichtlinien mit denen wir in vielen Inkarnationen immer wieder in Berührung kamen. Reisen auf den Linien des Lichts, wie Ute Prema sie ihren Teilnehmern ermöglicht, habe ich deshalb ganz persönlich als eine ungeheuere Bereicherung meines Lebens erfahren. Aber was sind denn eigentlich Linien des Lichts, werden Sie da vielleicht fragen?!

Wir Menschen waren immer und sind in erster Linie spirituelle Wesen, die jetzt und hier auf der Erde eine materielle Erfahrung innerhalb unseres Körpers machen. Unser ganzes irdisches Leben ist nichts anderes, als eine einzige, große „spirituelle Reise“: Unsere Ankunft erfolgt bei unserer Geburt, wir sind ein Leben lang zu Gast auf dieser Erde und wenn wir wieder abreisen, nennen wir das Tod. Dann bleibt hier meist nicht mehr viel Greifbares von uns zurück: Der Körper vergeht, Häuser zerfallen und Angehörige müssen ihrer eigenen Reiseroute folgen. 

Und doch kann unser Wirken auf der Erde etwas Kostbares von unvergänglichem Wert hinterlassen. Etwas, dessen wir uns überwiegend gar nicht bewusst sind und das weder für unsere Augen sichtbar noch mit bisher bekannter Technik nachweisbar ist. Und das sind feinste Partikel von Licht, die wir in Momenten tiefster Emotion mit einer solchen Intensität verströmen, dass sich diese Partikel an Stätten unseres irdischen Wirkens mit dem Licht dieser Orte verbinden. Kehren wir dann in einem späteren Leben an einen solchen Platz zurück, fühlen wir uns auf unerklärliche Weise mit ihm verbunden und – wenn wir das zulassen – auch emotional seltsam berührt. Denn jene feinsten Lichtpartikel, die wir einst an diesen Stätten zurückgelassen haben, verbinden sich dann erneut mit unserem jetzigen Lichtkörper und können ungeahnte Wirkungen in uns entfalten. Es ist, als ob unsere Seele sich erinnert an längst schon Vergangenes. Und dabei sind es nicht nur glückliche und positive Begebenheiten, die in uns auftauchen. Sondern alte Momente von Grausamkeit, Ängsten und Verzweiflung machen sich genauso bemerkbar – damit sie jetzt jedoch mit liebevoller Bewusstheit angenommen und aufgelöst werden können.

Genauso profitieren aber auch die Orte von unserer Anwesenheit: Unser physischer Lichtkörper verbindet sich mit den dort seit Äonen ruhenden Lichtlinien und erweckt auf diese Weise längst schon vergessene Energieströme neu zum Leben. Oder er stärkt Energien, die seit Jahrtausenden dort verankert sind. Es ist ein Geben und Nehmen, als bewusster Mensch diese Orte zu bereisen und dort zu verweilen. Licht verbindet sich immer mit Licht und ist Bestandteil jeder einzelnen unserer Zellen! Ute Prema Kanthak erhielt vor vielen Jahren während einer nächtlichen Durchsage den Auftrag, Menschen zurück an solche Orte zu führen. In vollkommener Trance wurde dabei folgende Botschaft aufgeschrieben: 

„Heilung, auch vergangener Leben, kann im Jetzt geschehen. Wenn Du durch Erkennen Wachstum erfährst, heilst Du deine Seele in Vergangenheit, Gegenwart, ja sogar in der Zukunft. Denn Zeit und Raum sind ohne Bedeutung auf den Ebenen des Lichtes. Verbinde Deine Energien mit dem, was du warst. Denn niemals geht verloren, was einmal war, selbst wenn die Tempel liegen in Trümmern, vergessen Dein Wirken. Wenn Du kehrst an die Stätten zurück, wird da eine Kraft sein, die Dir hilft zu verstehen und deine Seele zu heilen. Denn die Zeit, in die Du gekommen bist, birgt eine besondere Energie. Noch niemals seit Menschen auf dieser Erde sind, ist es möglich, durch Erhöhung des Bewusstseins und Erkennen der Allgegenwart der göttlichen Kraft, sich vom Rad der Wiedergeburt zu befreien. Führe die Menschen an diese Orte – wir werden mit euch sein!“

Unzählige Male habe ich nun auf diesen Reisen erlebt, welche tiefgreifenden Auswirkungen ihre Durchsagen an den jeweiligen Orten für mich und auch für andere Gruppenteilnehmer hatten. Die Intensität des Erlebten ist dabei von Mensch zu Mensch verschieden, je nachdem, wie viel davon man selbst eben zulassen möchte oder kann.

Bei einer Perureise besuchten wir z.B. einmal das Tor von Aramumuro, eine besondere Felsformation am Titicacasee. Durch Ute Prema sprach dort der Hüter dieses Ortes persönliche Botschaften für jeden einzelnen Teilnehmer. Tief bewegt hörte ich damals, dass ich einst nicht weit von diesem Ort einmal einen verhängnisvollen Schwur getan, den aufzulösen mir in vielen Leben bisher nicht gelungen sei. Aber jetzt an diesem Ort wäre es endlich möglich. Ich wurde gefragt, ob es mein Wunsch sei dies auch zu tun, und als ich bejahte, tat ich einen neuen Schwur, welcher den alten neutralisieren konnte. Die Art dieses Schwurs zeugte von fundierter Kenntnis einer der grundlegendsten Schwächen meiner Persönlichkeit. Wie ein Leitstern wird mir dieses Ereignis noch heute immer wieder sichtbar, wenn Verzagtheit und Enttäuschung einmal wieder die Regie in meinem Leben übernehmen möchten. Viele Tränen sind damals an diesem Tor geflossen, viel alter Ballast der Seele durfte dort auf heiligem Boden von allen Teilnehmern zurückgelassen werden.

Auf einer Reise nach Kashmir sprach am Manasbal-See die Energie von Jesus Christus durch Ute Prema. Er erzählte seine Geschichte, wie sie wirklich war. Und erklärte, dass er nach der Kreuzigung einst an diesem See Trost fand in seiner großen Verzweiflung und dem Gefühl, auf seiner besonderen Mission versagt zu haben. Nie ist mir Christus menschlicher und näher erschienen, als in diesem Moment. Ich konnte ihn so sehr nachfühlen und plötzlich floß meine Liebe ihm zu, für das, was er getan hatte. Der unnahbare Heiland der Kirche, der den Tod überwindende Erlöser verlor für mich seine Fremdartigkeit plötzlich in dieser Stunde am Manasbal-See und ich fühlte mich für einen kostbaren Augenblick in tiefer Glückseligkeit mit ihm, mit der Welt und all ihren Wesen verbunden. Mein gesamtes Bild vom Wirken Jesu Christi und mein Verhältnis zu ihm war nach dieser Reise ein anderes! 

Auf der Insel Olchon im Baikalsee in Sibirien durchfuhr mich einmal ein Schmerz, der mir fast den Atem raubte. Tiefste Verzweiflung und Wut über Ungerechtigkeit und Missachtung brandete plötzlich über mich hinweg, während wir einer Botschaft durch Ute Prema lauschten. Und als ich später einer Aufforderung in dieser Durchsage Folge leistete, in das Wasser des Baikal einzutauchen und sich von ihm umarmen und heilen zu lassen, da spürte ich auf einmal, wie auf wundersame Weise ein riesiges Meer von ungeweinten Tränen sich mit den kühlen Fluten verband und förmlich aus mir herausgewaschen wurde: Manchen Schmerz muss man vor Ort tatsächlich erst noch einmal bewusst anschauen, bevor er die Seele endgültig verlässt. 

Ich weiß von vielen Mitreisenden, wie nachhaltig diese Reisen später noch in ihnen nachwirkten. Für mich waren Begebenheiten wie diese auf den Reisen mit Ute Prema keine Seltenheit. Doch weil sie so unsagbar persönlich und tiefgreifend sind, fällt es oft schwer darüber zu sprechen. Man trägt sie vielmehr mit sich herum wie eine Kostbarkeit, die man nicht von den Meinungen anderer entweiht und geschmälert sehen möchte.

Wenn Ute Prema aus ihrer Trance erwacht nachdem die Energie sich zurückgezogen hat – weiß sie von alledem nicht das Geringste. Sie steht mit beiden Beinen fest im Leben und ist mit ihrer herzerfrischend weltlichen Art ganz anders, als man sich eine so umfassend spirituell wirkende Person vorstellt. Aber gerade ihre Eigenschaft, frei von allen Anhaftungen an ihre besondere Begabung zu sein, hält ihren Kanal so rein und kraftvoll. Denn sie selbst ist ein sinnenfroher und genussfreudiger Mensch, und dass die Teilnehmer ihrer Reisen komfortabel wohnen können und stets üppig mit landestypischer Küche verwöhnt werden, ist ihr wichtig. Askese und Entsagung zählen nicht gerade zu ihrem Wunschprogramm, was aber nicht heißen soll, dass sie das nicht könnte. Denn die eigentlichen Fäden auf all ihren Reisen zieht, wie sie selbst so schön sagt, „der Himmel“. Über 15 Jahre schon führt sie nun Gruppen durch die Welt unter der Regie „des Himmels“ und noch nie hat sie eine Reise angeboten, die „der Himmel“ ihr nicht eingegeben hat. Diese selbstverständliche Hingabe an ihr Amt und ihr bedingungsloses Vertrauen in „den Himmel“ nötigen mir Respekt und Bewunderung für ihr Wirken ab. Denn „der Himmel“ ist nicht planbar, so wie wir das immer gerne hätten und oft genug bringen seine „Anweisungen“ die Tagesordnung genauso wie unsere Erwartungen durcheinander.

Manchmal bin ich zwar wenig erholt aber stets durch und durch erfüllt von diesen Reisen zurück gekommen. Und hin und wieder habe ich auch lange gebraucht, um danach in den Rhythmus meines Alltags zu finden. Dennoch möchte ich Sie ermutigen, das Wagnis einer „spirituellen Reise“ selbst einmal einzugehen, mit einem Anbieter Ihres Vertrauens und einem Thema, das Ihnen zusagt. Ich jedenfalls weiß, wann immer es mir möglich ist, werde ich erneut mit Ute Prema auf Reisen gehen, um das Abenteuer der Begegnung mit mir selbst und Gleichgesinnten auf meinem Weg wieder neu zu bestehen! Ach, und übrigens: Meditation, Delphine, Chi Gong, Elfen, Ayurveda, Avalon, Göttinnen, Herzöffnung, Priesterinnen, Tempel, Feuerzeremonien, Frauenrituale, Yoga, Atlantis, Feen, Trekking, Singen, Trommeln, Pilgern, Schweigen – es gibt fast nichts, das nicht auch schon irgendwann einmal Thema oder Bestandteil auf Ute Premas Reisen in den letzten 15 Jahren gewesen wäre … außer vielleicht – Fasten! 

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Die Dipl.-Sängerin und Tontherapeutin Antje Nagula ist seit 25 Jahren mit der Arbeit von Ute Prema Kanthak verbunden. Dabei erhielt sie entscheidende Inspirationen für ihre Musik, die sie auf sieben Alben veröffentlicht hat (www.AbwUnMusic.de).

 

Welten der Mystik

Welten der Mystik

ATLANTIS

Das mystische Paradies so aktuell wie nie

von Antje Nagula

Es gibt ein Wort, dessen mystischer Klang in nahezu jedem Menschen eine Resonanz auslöst und damit eine verborgene Saite zum Klingen bringt. Und dieses Zauberwort heißt ATLANTIS! 

Was löst das Wort in Ihnen aus? Neugier? Sehnsucht? Furcht?

Tatsächlich wissen wir heute über Atlantis – nahezu nichts! Atlantis ist der Mythos eines Paradieses, das auf Erden irgendwann einmal existiert haben und durch Verrat und Manipulation untergegangen und in gewaltigen Fluten versunken sein soll. Der griechische Philosoph Platon hat ca. 400 v. Chr. in seinen Dialogen „Timaios“ und „Kritias“ über das Inselreich Atlantis geschrieben, hat detailgenaue Beschreibungen über seine Lage und Beschaffenheit abgegeben – die allerdings bereits zu seinen Lebzeiten schon angezweifelt wurden. Denn unstrittig ist, dass jenes versunkene Reich Atlantis eben bis heute nirgendwo auf der Erde gefunden wurde. Und gefunden wurde auch nichts, was die Existenz eines solchen Reiches generell überhaupt beweisen würde – zumindest nicht, wenn man die heutzutage gültigen, wissenschaftlichen Maßstäbe anlegt. 

Gefunden wird auf unserem Planeten allerdings immer mehr Rätselhaftes, dem sich die Wissenschaft bisher kaum stellen mag. Ich selbst bereiste vor einigen Monaten Peru und Bolivien. Staunend stand ich vor den gewaltigen Felsblöcken in Tiahuanaco und Puma Punku. In diesem Gestein finden sich Rillenstrukturen, die wie mit einem Messer geschnitten scheinen – und vollkommen unerklärlich für die Wissenschaftler ist es, mit welchen Werkzeugen jede bekannte vor uns existierende Hochkultur eine derartige Steinbearbeitung vorgenommen haben soll. 

Gefunden werden auch immer mehr Pyramiden rund um den Globus. Und verblüffend ist die Tatsache, dass die Pyramiden von Gizeh, die Pyramiden im Tal Xianyang in China und jene der Kultur Norte Chico in den Anden etwa zeitgleich entstanden sind – weit voneinander entfernt. Nun sollen gewaltige Pyramiden auf der Krim entdeckt worden sein und die Pyramiden in Bosnien werden erst noch viele ihrer Geheimnisse offenbaren. Der bekannte Geologe Dr. Heinrich Kruparz hat viele Stätten versunkener Hochkulturen weltweit bereist und ist aufgrund seiner Entdeckungen von der Existenz der atlantischen Hochkultur überzeugt. Ebenso der Schweizer Autor Erich von Däniken, der zeitlebens die These vertrat, dass viele dieser geheimnisvollen Monumente nur mit außerirdischer Hilfe erschaffen werden konnten. Dieses neue Gedankengut brachte die Welt der wissenschaftlichen Archäologie in Wallung. Aber Forschungsgelder scheinen offenbar nur dann bereitgestellt zu werden, wenn die vorherrschende Lehrmeinung bestätigt werden kann – und so warten viele dieser Ausgrabungsstätten noch immer darauf, ihre Geheimnisse der Welt zu offenbaren. Es bleibt zu hoffen, dass eine neue Generation von Wissenschaftlern bald bereit sein wird, neue Antworten auf uralte Fragen zu geben. 

Der Untergang von Atlantis soll von einer gewaltigen Flut ausgelöst worden sein, womit die Menschheit ihrer moralischen Verfehlungen wegen ausgelöscht wurde. Interessanterweise gibt es die Überlieferung einer großen Flut in den Mythen und Märchen nahezu aller Kulturen auf Erden. 

Aber vergessen wir nun einmal alle Versuche, die Existenz von Atlantis zu beweisen, sondern fangen wir einmal nur bei uns selbst an. Ist denn die tiefe Sehnsucht nach einem Paradies auf Erden denn nicht eigentlich schon Existenzberechtigung für Atlantis genug?

Stehen wir jetzt denn nicht wieder an einem Punkt, an dem menschliche Grausamkeit und Arroganz, mit wirtschaftlicher Notwendigkeit begründeter Irrsinn und eine immer menschenverachtendere Lebensweise geradezu nach einem Exodus der gesamten Menschheit schreien? Und diejenigen, die die Parallelen zu den letzten Tagen von Atlantis erkennen – was sollen oder können sie überhaupt tun, um das Schicksal diesmal umzukehren und den drohenden Exodus abzuwenden?

Nehmen wir den Mythos Atlantis einmal ernst: Gehen wir davon aus, dass es einst ein Paradies auf Erden gab, in dem alles Leben in friedlichem Miteinander im Gleichklang existierte. Ein Paradies, in dem nicht Erfolg, Macht, Geld und Besitz an erster Stelle der Werteskala stand, sondern die Entwicklung des eigenen, innewohnenden Potenzials eines jeden Menschen. Der Schutz jeden Lebens ist oberstes Gebot, denn in jedem Lebensfunken offenbart sich die unergründliche Allmacht des höchsten Lichtes und niemand hat das Recht, Leben auszulöschen oder einzuschränken, weder menschliches noch tierisches Leben. Mensch und Tier leben in gegenseitiger Achtung und die Menschen bringen sich in liebevoller Zuneigung unbedingten Respekt entgegen. Die innere Welt eines Menschen ist gleichbedeutend mit der äußeren Welt – es ist wichtig, sie für sich selbst zu erforschen um sich in allen Lebensbereichen mehr und mehr zu vervollkommnen. Die Erde wird als ein lebendiger Organismus betrachtet, dem Dank und Ehrerbietung zuteil wird dafür, dass er alles Lebensnotwendige zur Verfügung stellt. Und die Menschen leben mit den Engeln und den Göttern in einer Art mystischer Verbundenheit bei der sie direkt miteinander kommunizieren können. 

Noch unendlich könnte ich Ihnen die Visionen des atlantischen Paradieses beschreiben! Seine ganzheitlichen Heilweisen, die Verehrung des höchsten Lichtes in Gestalt des Symbols der Sonne und den hohen technischen Standard aufgrund angewandter Licht- und Tonkraft. Mancher von ihnen mag diese Visionen vielleicht als naive Spinnerei bezeichnen. Aber ich bin mir absolut sicher: Wir müssen den Weg zurück zu Atlantis gehen und diese Erde wieder zu einem Paradies werden lassen, damit ein Überleben in Würde für kommende Generationen überhaupt noch möglich sein wird!

Der Mythos Atlantis besagt, dass durch den Geheimnisverrat von Hochtechnologie die atlantische Kultur ihren eigenen Untergang ausgelöst hat und binnen einer Nacht verschwand. Heute besitzen wir auf der Erde nukleare Waffen in einem solchen Ausmaß, dass wir unseren Planeten und damit auch uns selbst von der Bildfläche des Universums in nur wenig mehr als einer Nacht zum Verschwinden bringen könnten. Natürlich will das niemand und kein verantwortungsvoller Politiker wird diese Waffen zum Einsatz bringen. Aber wie sehr Hass, Fanatismus und Verblendung einen Menschen verändern können, wird uns durch Terroranschläge und Filmberichte doch ununterbrochen vor Augen geführt. Wehe, wenn diese Waffen jemals in solche Hände geraten! Unsere Meere und die Wasserversorgung auf unserem Planeten steht am Rande des Abgrunds durch von Menschenhand verursachte Verschmutzung. Wir holzen die großen Regenwälder als grüne Lungen des Planeten ab, verunreinigen die Luft, die wir zum Atmen brauchen und berauben uns auf diese Weise langsam aber sicher der beiden wichtigsten Elemente, die wir als Menschheit zum Überleben brauchen: Wasser und Sauerstoff. Damit erzähle ich Ihnen nichts Neues – wir wissen das alles. Aber was TUN wir dagegen?! Fein säuberlich den Müll zu trennen, den Fernseher abzuschaffen um die Grausamkeiten nicht mehr sehen zu müssen und ansonsten von Liebe und Vertrauen zu reden: Das reicht nicht!

Alle bekannten, großen Hochkulturen sind untergegangen: Die Sumerer, die Inka, die Azteken, die Maya, die Mauren, die Römer, die Kelten, die Ägypter etc. Auf welcher Grundlage glauben wir eigentlich, dass uns dieses Schicksal nicht ereilen wird? 

Wir stehen jetzt am gleichen Punkt wie einst das legendäre Atlantis: Durch Missbrauch von Macht könnten wir uns als Menschheit schon bald vernichten. Aber wenn wir die tiefe Mystik von Atlantis begreifen – dann findet sich darin der Ausweg! Atlantis war ein Paradies, welches durch die Kräfte der Hölle vernichtet wurde: Neid, Gier, Machtmissbrauch, Verrat, Angst – all das war den Atlantern unbekannt. Sie hatten dem nichts entgegen zu setzen und waren ausgeliefert von dem Moment an, als die Herrschaft dieser dunklen Kräfte sichtbar wurde. Wir hingegen werden schon seit Jahrtausenden regiert von den Kräften der Hölle – wir kennen sie sehr gut und haben gelernt, mit ihrer Herrschaft zu leben. Unser großer Ausweg besteht darin, jetzt zurück zum Paradies zu gehen, dessen Existenz wir mittlerweile nur noch als einen Mythos betrachten – einen Mythos, der aber in uns eine tiefe Sehnsucht zurückgelassen hat! 

Vieles, was derzeit auf dieser Welt geschieht, weist uns bereits den Weg in Richtung Paradies. Die Flüchtlingsströme z.B. fordern uns zuerst einmal in unserer Menschlichkeit heraus und die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank beweist uns, dass das goldene Kalb des Geldes kein Gott ist, auf den wir uns verlassen könnten. Zum Glück gibt es überall inzwischen vielversprechende Tendenzen. Überwältigend war die Bereitschaft der Bevölkerung, den ankommenden Flüchtlingen mit Sachspenden und ehrenamtlichen Leistungen zu helfen. Eine andere paradiesische Strömung ist die Vegan-Bewegung. Von einem Großteil der Gesellschaft besonders jetzt zur Grillsaison zwar noch immer spöttisch belächelt, aber von vielen jungen Leuten begeistert aufgenommen. Unter der Federführung des Berliner Bestsellerautors Attila Hildmann entstand eine unglaubliche Welle hin zu bewusster Ernährung ohne tierische Anteile. Wenn diese Welle sich noch weiter ausbreitet, wenn selbst „eingefleischten“ Sommergrillern dann irgendwann die Lust auf Schweinelende und Rindersteak vergeht, dann sind wir dem atlantischen Paradies, in dem jedes Leben kostbar und schützenswert war, schon ein gewaltiges Stück näher gekommen! 

Es ist notwendig, dass ein grundlegender Ruck durch unsere Gesellschaft geht. Dazu sollte sich jeder Einzelne zunächst einmal sich selbst zuwenden und sich der ihm innewohnenden Kraft und Macht bewusst werden. „Gnothi seauton – Erkenne Dich selbst!“ stand schon einst über dem Apollotempel von Delphi. Ein Mensch, der die ihm innewohnenden Fähigkeiten und Kräfte erkennt und achtet, der ist auch in der Lage, die Begabungen und Anlagen der anderen zu respektieren. Jedes Leben ist gleich viel wert. Das bedeutet z.B., dass die Schmerzen eines Kassenpatienten keineswegs geringer sind, als die Schmerzen eines Privatpatienten. Und dass eine Verkäuferin bei Aldi an der Kasse in punkto Menschlichkeit und Mitgefühl durchaus weiter entwickelt sein kann, als der Vorstandsvorsitzende eines DAX-Unternehmens. Allein auf die Werte kommt es an, welche eine Gesellschaft als Messlatte anlegt! Und die Werte, die immer noch bei uns vorherrschend sind, bedürfen dringend eines radikalen Wandels. Am Paradies von Atlantis sollten wir uns orientieren, wenn wir diesen Wertewandel herbeiführen. Der Mut eines jeden Einzelnen von uns, neue Wege zu gehen, neue Gedanken zu denken, neue Messlatten an Werten zu setzen ist gefordert! Auf diese Weise werden wir es schaffen, dass unsere Welt DIESMAL nicht untergeht, sondern als Atlantis neu entsteht! Unsere Sehnsucht nach diesem Paradies wird umso mehr wachsen, je grausamer und dekadenter unsere Welt wird. Diese Sehnsucht in uns wird irgendwann überhand nehmen und stärker werden, als unsere Angst. Und dann wird der Zeitpunkt gekommen sein, dass wir Atlantis endlich wieder zurück rufen! 

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Antje Nagula ist Dipl.-Sängerin und Tontherapeutin nach dem Nada Brahma System von Vemu Mukunda. Als solche führt sie u.a. auch individuelle Grundtonbestimmungen sowie Klangheil-Anwendungen durch. Informationen über die Arbeit von Antje Nagula finden Sie unter www.AbwUnMusic.de und fb.com/abwunmusic

 

(Erschienen in den Zeitschriften „Lebens-t-räume“ und „Fliege Magazin“, Ausgabe Juni 2016 zum Thema „Welten der Mystik“)Fliege Juni 2016 - web

Spirituelle Meister

Spirituelle Meister

Zwölf Gebote für Meister und Schüler

von Antje Nagula

Hatten Sie schon einmal die Ehre, Schüler eines Meisters zu sein? Oder haben Sie gar selbst schon den Schritt zum Meister vollzogen und führen Schüler? Dann wissen Sie auch um jenes ganz besondere, geheime Band, welches Meister und Schüler verbindet! Und Sie wissen, dass es nur sehr wenige Beziehungen im Leben eines Menschen gibt, die so eng und so unauslöschlich sind wie eine Beziehung zwischen Meister und Schüler! 

Ich selbst hatte das Glück, im Zuge meiner musikalischen Laufbahn immer wieder Schülerin eines Meisters/einer Meisterin gewesen zu sein. Ja, werden Sie vielleicht einwenden, das waren aber keine spirituellen Meister, die ihre Schüler die Kunst der Lebensführung im Einklang mit dem Göttlichen lehrten, Meister wie Osho, Sai Baba, Yogananda, Sri Aurobindo, Babaji, Meister wie Jesus Christus, Mohammed oder Buddha. 

Dazu möchte ich zunächst einmal bemerken, daß die Genannten physisch z. T. schon lange nicht mehr auf der Erde weilen. Sicherlich gibt es noch einige Wenige unter uns, denen es vergönnt war, direkter Schüler von Osho oder von Sai Baba gewesen zu sein. Auf die Mehrheit von uns trifft dies aber sicher nicht zu. Hingegen sind die Lehren dieser Meister in unzähligen Schriften dokumentiert und diese zu studieren, kann für jeden Suchenden natürlich eine wunderbare Ergänzung auf dem Weg zur eigenen Meisterschaft sein. Das enge persönliche Verhältnis und den besonderen Energiefluss zwischen einem Meister und seinem Schüler kann ein bloßes Studium von Schriften jedoch niemals ersetzen! 

Wie kann man überhaupt einen „Meister“ oder einen „Schüler“ definieren? In gewisser Weise sind wir doch alle Schüler in der großen Kunst der Lebensführung und jeder ist gefordert, das Leben mit seinen großen und kleinen Herausforderungen, seiner täglichen Routine und seinen manchmal schmerzhaften Prüfungen zu meistern!

Es gibt das kosmische Gesetz der Entsprechung, das besagt „Wie im Großen, so im Kleinen“. Will ich also die „große Kunst des Lebens“ erlernen, so ist es naheliegend, zunächst einmal bewußt den Status eines Schülers „im Kleinen“ einzunehmen und die Auseinandersetzung mit irgendeiner „normalen“ Disziplin zu suchen, mit der auseinanderzusetzen mich fasziniert. Dies kann im sportlichen, im darstellerischen oder im künstlerischen Bereich sein – die Wahl meiner Disziplin ist im Grunde zweitrangig, denn die aktive Beschäftigung mit jeglicher Disziplin erfordert letztendlich eine bis in alle Tiefen reichende, intensive Auseinandersetzung mit sich selbst und ein persönliches Streben nach Vollkommenheit! Das ist die gute Nachricht.

Die schlechte Nachricht ist, dass es heutzutage – zumindest im Westen -immer weniger wahre Meister gibt, die einen Schüler zur Meisterschaft zu führen vermögen. Und damit wird es für einen Schüler auch immer schwerer, „seinen“ persönlichen Meister zu finden, was leider auch mit den vorherrschenden Werten und der Struktur unserer Gesellschaft zusammen hängt. Dennoch ist es natürlich möglich, und ich möchte Ihnen hier nun am Beispiel der Geschichte meines ersten Meisters ein paar Punkte verdeutlichen, die allgemeingültig sind, wenn man auf der Suche nach einem Meister – in welcher Disziplin auch immer – ist:

Mein Meister kam zu mir im Alter von 14 Jahren – und er hat mich geprägt für mein ganzes Leben! Damals habe ich schon gesungen und die Kirchen meiner Heimatstadt Bamberg beschallt. Und ich spielte schon seit meinem 10. Lebensjahr Geige. Es hatte sich also bei mir eine dauerhafte Begabung auf musikalischem Gebiet gezeigt und so war ich nach 4 intensiven Jahren des Übens und Strebens auf der Geige mittlerweile kein reiner Anfänger mehr. In dieser Situation sollte ein neuer Lehrer für mich gefunden werden, der mich auf dem nächsten Abschnitt meines Lernens begleiten und mir neue Impulse auf dem Instrument vermitteln sollte. 

1. Der Status eines Schülers erfordert das unbedingte Bewusstsein, selbst ein Lernender zu sein mit der Bereitschaft des Annehmens. Kein Anfänger mehr zu sein, heißt noch lange nicht, dass man schon ein Könner oder gar selbst ein Meister ist!

2. Der Schüler muss förmlich „brennen“ für sein Fach und beseelt sein von der Leidenschaft, sich in seiner Disziplin (hier die Geige) zu vervollkommnen!

Beide Faktoren waren bei mir damals im Übermaß vorhanden und eine meiner Musiklehrerinnen regte schließlich an, es doch zuerst bei Wilfried Zembsch, einem Violinisten im Orchester der Bamberger Symphoniker, zu versuchen. Dieser Mann war damals bekannt dafür, dass er an seine Schüler sehr hohe Anforderungen stellte. Dafür gelang es ihm auch, viele von ihnen überwiegend direkt durch die Aufnahmeprüfungen zum Hochschulstudium zu führen.

3. Status, Titel und Auszeichnungen sind nicht zwingend ein Kriterium für einen Meister! Oft wirken wahre Meister im Verborgenen …

 4. Ein Meister wird gemessen an der Anzahl der Meister, die er hervorgebracht hat! Oder: „Ein rechter Meister zieht keine Schüler, sondern eben wiederum Meister!“ (Robert Schumann)

Es wurde also ein Termin zum Vorspiel vereinbart und so stand ich ihm damals zum ersten Mal mit meiner Geige gegenüber. Mein Spiel war fehlerhaft und zu meinem Leidwesen alles andere als perfekt. Aber trotzig fiedelte ich mich mit hochrotem Kopf bis zum Ende durch. Als dann meine verklungene Musik noch schwer auf mir lastend im schweigenden Raum hing, sah er mich lange und nachdenklich an. Es war ein Blick, der mich erkannte bis in die Tiefe meiner Seele hinein und selten bin ich mir so entblößt, durchschaut und doch auch so verstanden vorgekommen, wie in diesen wenigen Augenblicken! 

5. Meister und Schüler erkennen sich gegenseitig. Es ist ein stummer Pakt, den sie miteinander schließen.

In meinem Blick muss ein großes Staunen gewesen sein. Denn da saß einer, von dem ich genau fühlte, dass er Dimensionen von Musik erfahren hatte, die mir damals noch verschlossen waren. Gleichzeitig haftete ihm eine gelassene Sicherheit an, die mich faszinierte, denn ein einfacher Schüler war ich nie und ich stellte alle meine Lehrer stets hart auf die Probe. Es war nur ein einziger Blick, ein einziges Erkennen des anderen, was unsere Meister-Schüler-Beziehung besiegelte. Dann stand er auf, trat zu mir und begann unmittelbar damit, mich anhand meines Vorspielstückes zu unterrichten, ohne meine Leistung auch nur mit einer Silbe zu kommentieren.

6. Ein Schüler muss bereit sein, sich seinem Meister in vollkommener Hingabe zu unterwerfen und sich ohne wenn und aber mit 100% Vertrauen in dessen Hände begeben! 

Dieser Punkt fällt vielen von uns heute sehr schwer! Meistens behalten wir uns immer noch ein gesundes Maß an Skepsis vor und bis wir bereit sind, das aufzugeben, bedarf es im Vorlauf einer längeren Zusammenarbeit, einem längeren Kennenlernen. Doch genau jener einmalige Moment des Erkennens hat jene Bereitschaft zu bedingungsloser Unterwerfung zur Folge und ist Teil jener besonderen Magie zwischen Meister und Schüler. Möglicherweise kann sich ein Meister-Schüler-Verhältnis auch erst langsam entwickeln – was aber wenn, dann sicher nicht die Regel, sondern eher eine Ausnahme sein dürfte.

7. Ein Meister ist sich der großen Verantwortung seiner Aufgabe bewusst, wenn sich ihm ein Schüler in dieser Weise anvertraut. Er wird diese vollkommene Hingabe niemals für eigennützige Zwecke missbrauchen.

Ich war ihm jedenfalls von Stund‘ an verfallen! Für mich als junges Mädchen kam er gleich nach Gott und ich wollte nichts mehr, als mich seiner als Schülerin würdig zu erweisen. Jeder Stunde fieberte ich entgegen, obwohl er mich nie lobte und auch nie tadelte. Ich hätte alles für ihn getan und still lächelnd wusste er das auch. Aber es erfreute ihn allein mein musikalisches Vorankommen – und so übte ich eben wie eine Verrückte und machte dementsprechend große Fortschritte auf dem Instrument.

8. Natürlich darf ein Meister eine angemessene Entlohnung von seinem Schüler verlangen und der Schüler darf auch das Renommé seines Meisters nutzen. Aber niemals dürfen derart eigennützige Motive den Ausschlag für eine Meister-Schüler-Beziehung geben! 

Mit meiner Mutter, die mich in alleiniger Verantwortung erzog, hatte er einen Preis für meinen Unterricht vereinbart, der an der Untergrenze des gängigen Stundensatzes lag, denn unsere Situation war ihm sehr wohl bewusst. Er sah in meinem Talent einen Rohdiamanten, dem einen richtungsweisenden Schliff zu geben er als seine Aufgabe und Herausforderung betrachtete. Ich habe nicht erlebt, dass er jemals mehr als gleichzeitig zwei, allerhöchstens drei Schüler hatte, und auch diese waren in unterschiedlichen Stadien des Könnens. Normale Lehrer bestreiten ihren Lebensunterhalt vom Unterrichten ihrer Schüler und sie nehmen deshalb auch jeden als ihren Schüler an. Für Anfänger mag diese Lehrform zunächst auch durchaus sinnvoll sein, um eine Disziplin erst einmal in Ruhe kennen zu lernen und erproben zu können. Ein Meister hingegen hat sein eigenes Auskommen und ist nicht davon abhängig, ob er gerade Schüler hat oder nicht. Wenn er dann aber einen Schüler annimmt, dürfen finanzielle oder gesellschaftliche Faktoren niemals auch nur Teil dieser Entscheidung sein.

9. Die Beziehung beschränkt sich ausschließlich auf den persönlichen Unterricht. Dies macht die Zeit, die ein Schüler mit seinem Meister verbringt, überaus kostbar und wertvoll.

Er wusste alles von mir, ohne dass wir länger darüber hätten sprechen müssen. Es war allein schon mein Spiel, das mich verriet. War ich meinem Schwarm gerade in unglücklicher Liebe verfallen, quittierte er dies mit einem wissenden Schmunzeln. Trieben mich die pubertären Auseinandersetzungen zu Hause zur Verzweiflung, war sein Verständnis für mich ein Fels in der Brandung. Dabei blieb er aber immer bei der Sache und verlangte mir musikalisch stets das Äußerste ab. Er war in spieltechnischen Fragen unnachgiebig und streng, was für mein musikalisches Ungestüm ein Segen war. Und er erteilte mir Lektionen fürs Leben, die ich nie vergessen werde: Da ich z. B. mit meinen Leistungen meist selbst unzufrieden war, neigte ich dazu, mein Spiel zu unterbrechen, das Stück von vorne zu beginnen und vorsorglich meine Fehler dabei negativ zu kommentieren. Als das zu Beginn einer Stunde wieder einmal besonders überhand nahm, klappte er unvermittelt meine Noten zu und sagte überaus liebenswürdig: „Nun, ich bewundere, wie Du unseren Unterricht gestaltest. Aber komm‘ doch bitte erst dann wieder, wenn Du bereit bist, dich nur von mir unterbrechen zu lassen!“ Und schickte mich nach nur 10 Minuten Unterricht nach Hause. Gleiches geschah, als ich einmal ein Stück offensichtlich nicht in der von ihm geforderten Weise geübt hatte: „Ich denke, wir verschwenden nur unsere Zeit!“ Und damit war diese Unterrichtsstunde mit einem freundlichen Lächeln beendet: Eine schallende Ohrfeige hätte nicht schmerzhafter und beschämender für mich sein können! 

10. Ein Meister überträgt sein Können auf seinen Schüler. Er führt ihn zur Freiheit und zur eigenen Meisterschaft, aber niemals in eine Abhängigkeit von seiner Person!

Er spielte mir fast nie vor, sondern lehrte mich, mir meine Musik selbst zu erschließen. Doch es kam vor, dass ich an manchen Passagen einfach feststeckte und immer wieder falsch spielte. Dann nahm er meine Geige, zeigte mir genau, wie die Passage zu üben sei und spielte sie auf meinem Instrument. Danach konnte ich die Passage tatsächlich überwinden, so als hätte meine Geige sie erst von ihm lernen müssen. Damals grenzte das für mich an Hexerei! Heute weiß ich, dass auf diese Weise ein sehr subtiler Austausch von Energie stattgefunden hat in der Art, wie das eben nur in einem persönlichen Verhältnis vom Meister zum Schüler möglich ist.

Parallel zu meinen Fortschritten auf der Geige entwickelte sich kometenhaft auch meine Gesangsstimme – was ihm nicht entgehen konnte. Mein Abitur mit Leistungskurs Musik erforderte von mir beide Disziplinen und es muss ihm weit vor mir selbst schon klar gewesen sein, dass ich Gesang und nicht Violine studieren würde. Als ich das für mich und gegen den erbitterten Widerstand meiner Familie entschieden hatte, musste ich es ihm sagen. Und zu meinem Erstaunen war gerade er es, der mich in meinem Vorhaben ermutigte und bestärkte. Sein Verständnis und sein unbedingter Rückhalt gaben mir letztendlich die Kraft, um meine Aufnahmeprüfungen an den staatlichen Hochschulen zu bestehen.

11. Ein Meister freut sich darüber, wenn das Können eines Schülers sein eigenes Können übersteigt. Er wird dann niemals einen Konkurrenten in seinem Schüler sehen, sondern immer den Status als dessen Meister genießen.

Mit meiner letzten Abiturprüfung, einem Vorspiel auf der Geige, kam auch meine letzte Unterrichtsstunde bei ihm. Wir wussten das beide und haben es doch nie ausgesprochen. Es endete, wie es begann – unmittelbar. Ich verließ Bamberg, aber aus den Augen verloren wir uns zeitlebens nie. Ich besuchte ihn immer wieder, wenn ich einmal in der Stadt war und er war an meinem Werdegang stets sehr interessiert. Dabei schmerzte es mich, zu sehen, wie eine schleichende Muskelerkrankung ihn nach und nach in den Rollstuhl zwang. Doch auch diese Krankheit meisterte er bravourös dank seines Könnens, eiserner Disziplin und einer unerschütterlich positiven Lebenseinstellung. Er spielte noch lange im Festspielorchester von Bayreuth, als seine Ärzte das feinmotorisch schon nicht mehr für möglich hielten. 

Ich war seine letzte Schülerin und nach mir hat er nie wieder einen Schüler angenommen. Scherzhaft sprach er von mir stets als einem würdigen Ende seiner Lehrtätigkeit, da, wie er sagte, ihn nach mir wahrlich niemand mehr überraschen konnte. Er war ungeheuer belesen und erachtete es als erstrebenswert, lebenslänglich nicht mit dem Lernen aufzuhören. Sein Haus war bis zuletzt ein kleiner Salon, in dem er Kammerkonzerte und Lesungen veranstaltete und mit großem Vergnügen künstlerisch-intellektuellen Austausch in feinem Rahmen auf höchstem Niveau pflegte. Vor einem dieser Hauskonzerte kam in der Nacht unerwartet und plötzlich der Tod zu ihm als stiller Besucher und befreite eine große Seele aus ihrem längst zum Gefängnis gewordenen Körper.

12. Der Tod kann das Band einer Meister-Schüler-Beziehung nicht zerreißen. Die tiefe Verehrung und die Dankbarkeit, die ein Schüler stets für seinen Meister empfindet, enden nie und überdauern Zeit und Raum! 

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Antje Nagula ist Sängerin und Tontherapeutin nach dem Nada Brahma System von Vemu Mukunda. Sie erhielt eine klassische, musikalische Grundausbildung in den Fächern Klavier und Violine, bevor sie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst ihr Studienfach Gesang – Oper Operette Konzert mit Diplom abschloß. Weitere Informationen unter 

www.AbwUnMusic.de, fb.com/abwunmusic

Literaturempfehlung zu diesem Artikel: 

„ZEN in der Kunst des Bogenschießens“ von Eugen Herrigel

(Erschienen in der Zeitschrift „Lebens-t-räume“ und „Fliege Magazin“, Ausgabe April 2016 als Cover-Leitartikel zum Schwerpunktthema „Spirituelle Meister“)

Die verborgene Harmonie

Die verborgene Harmonie

  

Lausche dem tonlosen Ton!

Antje Nagula

Harmonie ist ein Begriff, der mir als Sternzeichen Waage durchaus sehr angenehm ist. Und dennoch lässt ein Zuviel von Harmonie stets meine Alarmglocken schrillen, weil sich eine meiner beiden Waagschalen dann zu senken beginnt – und damit das ganze Gefüge in eine Schieflage gerät. Jede Schieflage erfordert jedoch eine Bewegung hin zum Ausgleich. Und wenn diese Bewegung nicht mit genügend vorsichtiger Spannung geschieht, saust schon bald die andere Waagschale in die entgegengesetzte Schieflage, die noch weniger angenehm ist, denn sie enthält Konflikt und Disharmonie. 

Leben ist Bewegung

Ist in diesem ewigen Auf und Ab des Lebens etwa ein System erkennbar, eine „verborgene Harmonie“ zu erlauschen? Warum können wir es uns in der durch Fülle gesenkten, harmonisch „hellen“ Waagschale nicht einfach gemütlich machen und es dann dabei belassen? Ganz einfach: Weil Leben Bewegung ist! Jedem Ausatmen folgt unweigerlich ein Einatmen und wenn es das nicht mehr tut, sind wir tot. Jeder Nacht folgt ein neuer Tag, jedem Sommer ein Winter, nach der Ebbe kommt die Flut und nach jedem Regen scheint irgendwann wieder die Sonne – wenn es das einmal nicht mehr tut, wird unsere Erde nicht mehr sein. Leben ist Bewegung – und wer sich nicht selbst bewegt, der WIRD eben bewegt! Global gesehen, hatte sich die westliche Welt bisher in einer der Waagschalen ein gemütliches Leben in Saus und Braus eingerichtet. Und wir alle erleben gerade, wie wir in einer gewaltigen Bewegung aus dieser Waagschale herauskatapultiert werden, weil ein anderer Teil der Welt nicht länger in seiner Schieflage verharren will. Entweder wir bewegen uns jetzt in unserer gemütlichen Sicherheit und sorgen für gerechten Ausgleich – oder wir werden bald eine Schieflage von der anderen Seite her erleben, was sicherlich keiner hier möchte!

Jene Harmonie, nach der wir uns alle sehnen, würde ich als „Gleichklang“ bezeichnen, als ein ausgeglichenes Verhältnis der Kräfte, beide Waagschalen in einer horizontalen Lage. Aber wer schon jemals eine dieser empfindlichen, mechanischen Waagen bedient hat, der weiß, wie unendlich schwer dieser Zustand herzustellen ist, denn jeder noch so kleine Impuls ruft schon wieder einen Ausschlag in eine Richtung hervor. Der entscheidende Punkt an diesem Instrument ist das berühmte „Zünglein“ an der Waage, und dieses Zünglein heißt „Spannung“! 

Der „tonlose Ton“ im „Gewebe des Seins“

Stellen Sie sich dieses Auf und Ab jetzt einmal grafisch vor in Form  einer Welle: der Wellenberg hebt sich, die Welle bricht am höchsten Punkt und stürzt sich hinab in ein Tal, bevor sie sich am tiefsten  Punkt wieder sanft bricht und die Aufwärtsbewegung erneut einsetzt (Abb. 1)Abb. 1 Der Ton – und das Spiel von vorne beginnt. Und dann spiegeln Sie einmal per gedachten Mausklick ihre visuelle Welle ins Gegenteil und schieben sie über die schon bestehende Welle (Abb. 2)Abb. 2 Gegengleich. Interessant, was dann geschieht: Es treten auf einmal exakte Schnittpunkte zu Tage! Momente, in denen weder eine Aufwärts- noch eine Abwärtsbewegung erkennbar ist. Verbindet man diese Punkte gedanklich miteinander, entsteht eine geheimnisvolle, weil ansonsten unsichtbare Linie: der „tonlose Ton“, der jeder Wellenbewegung als Konstante innewohnt (Abb. 3)Abb. 3 Der tonlose Ton. Diese Wellenbewegung finden wir wieder in der „Blume des Lebens“, die  auch als das „Gewebe des Seins“ bezeichnet wird. Und wenn Sie diese „Blume“ einmal genau betrachten, dann sehen Sie, dass diese Blume aus nichts anderem als Wellenbewegungen besteht, die sich gegenseitig durchdringen! Wellenbewegungen als Symbol für den Ton und sein allgegenwärtiges Wirken. Denn unser ganzes Sein wird vom Ton durchdrungen und seine Spur findet sich in jeglichem Leben! 

Die Obertöne

Den Begriff „Harmonie“ kennen wir auch in erster Linie aus der Musik. Dort gibt es die harmonikalen Gesetze und sie entspringen der Obertonreihe. Jeder natürlich erzeugte, also lebendige Ton ist nämlich als Ganzes nur die Summe aller seiner Bestandteile – der Obertöne. Deswegen heißt es auch in jenem berühmten Heraklit-Fragment zu diesem Thema „Die verborgene Harmonie ist mächtiger als die offensichtliche“, denn wir hören im Außen nur einen einzelnen Ton. Doch im Verborgenen, normalerweise Unhörbaren dehnt sich auf diesem Ton die unendliche Fülle seiner Obertöne ins Grenzenlose und bildet so einen gewaltigen, unsichtbaren „Dom“ aus verborgener Musik! Wenn Sie einmal genau in einen einzelnen Ton hineinhorchen – was Ihnen am einfachsten anhand einer Klangschale gelingt – können Sie seine Obertöne wahrnehmen: Zunächst die „angenehmen“, also harmonischen Intervalle der Oktave, dann die Quinte, wieder eine Oktave, danach Terz und Quart. Erst wenn Sie noch tiefer in das Horchen und heimliche Erlauschen der Obertöne einsteigen, finden sich auch die nach unserem herkömmlichen Musikverständnis als „unharmonisch“ bezeichneten Intervalle von Sekunde, Septime und Tritonus. Und verblüfft stellen wir fest: Auch hier findet eine Art der Wellenbewegung statt. Zuerst bilden die „lichtvollen“ von uns als angenehm empfundenen harmonischen Intervalle einen „Wellenberg“, gefolgt von einem als eher unangenehm empfundenen „Wellental“ der disharmonischen Intervalle. Jedoch: Nur die SUMME ALLER bildet das Ganze eines einzelnen Tons, den wir mit unserem äußeren Ohr als den „offensichtlichen“ Grundton hören. Aber seien Sie nicht traurig, wenn Sie Ihrer Klangschale vielleicht nicht so viele Bestandteile der Obertonreihe „ablauschen“ können, denn das erfordert ein sehr feines Gehör und vor allem ein tiefes musikalisches Empfinden für diese Zusammenhänge. Doch auch wenn unser Gehörapparat nicht empfindlich genug ist, um die Aufspaltung des hörbaren Tons in seine am nächsten liegenden, feinen Bestandteile wahrnehmen zu können – sind sie dennoch in ihm enthalten und schwingen bis in eine für uns unvorstellbare Unendlichkeit fort! 

Harmonie durch Vereinigung der Gegensätze

Leider neigen wir dazu, die angenehmen, „harmonischen“ Begebenheiten des Lebens als wichtiger und erstrebenswerter zu erachten als die „disharmonischen“. Und gerade die sind es aber, die wir durchlaufen müssen um weitere Ausdehnung, sprich Wachstum zu erfahren. Auch die Wellentäler wollen durchschritten werden! Ist das wieder einmal geschafft, landen wir für eine kurze Zeit auf jenem „Nullpunkt“ der Ruhe, an dem ein Moment des Ausgleichs zwischen den Gegensätzen stattfindet – bevor die unendliche Reise in die Wellen des Auf und Ab erneut ihren Anfang nimmt. 

Diese geheimnisvollen „Ruhepunkte“ wollen wir nun einmal unter die Lupe nehmen. Bildlich betrachtet ist dies eine Waage, bei der keine der beiden Schalen sich neigt, sondern vollkommene Ausgeglichenheit zwischen beiden Gewichten besteht. Diesem sehr erstrebenswerten Zustand wohnt eine Form von angenehmer Grundspannung inne, die wir als äußerst harmonisch empfinden: Kein Zuviel oder Zuwenig, sondern von allem ausreichend. Rein physisch gesehen können Sie diesen Punkt erleben, in dem Sie zwei gleich schwere Gewichte einmal jeweils rechts und links in die Hand nehmen. Sie werden feststellen, dass es sich damit viel leichter geht, als wenn Sie nur eine schwere Last in einer Hand tragen. 

Auch im unablässigen Auf und Ab des Lebens sollte sich immer mehr ein stabiles Gleichgewicht in unserer Mitte heraus kristallisieren. Und je öfter wir es wagen, mit Bewusstheit die Reise des Auf und Ab zu durchlaufen, desto öfter werden wir diesen wunderbaren Zustand von Stabilität dazwischen spüren. Heraklit formuliert es so: „Erst durch dauernden Wechsel kommen die Dinge zur Ruhe“. Denn erst wenn wir viele dieser „Ruhepunkte“ in Folge erlebt haben, können wir sie als wiederkehrende Konstante in unserem Leben erkennen und in angenehmer Gespanntheit nach jenem geheimnisvollen Ton lauschen, den der Kulturphilosoph und Schriftsteller Friedrich Schlegel so wunderbar beschreibt:  

„Durch alle Töne tönet

im bunten Erdenraum

ein leiser Ton, gezogen

für den, der heimlich lauschet.“

Der Sufimeister Hazrat Inayat Khan geht darüber sogar noch hinaus: „Je mehr ein Sufi dem Ton des Abstrakten lauscht, desto mehr wird sein Bewusstsein von allen Begrenzungen des Lebens befreit. Die Seele schwebt in Ruhe und Frieden über dem physischen, wie auch über dem geistigen Plan …“ 

Mit den „Begrenzungen des Lebens“ sind hier die ewigen Wellenberge und -täler gemeint, die ein in der Mitte ruhendes Bewusstsein immer weniger als „Unruhestifter“ wahrnimmt und diese irgendwann sogar ganz in sich selbst zu integrieren vermag. Dann liegt laut Heraklit „Harmonie im Widerstreit“. 

Den „tonlosen Ton“ verrät unsere Stimme

Dem indischen Musiker und Atomwissenschaftler Vemu Mukunda verdanken wir die Entdeckung, dass unsere menschliche Stimme ein solches „Zünglein an der Waage“ ist, da die Stimme ständig darauf bedacht ist, mit ihren Frequenzen die bestehenden Überschüsse und Defizite im klingenden Komplex der menschlichen Persönlichkeit (lat. personare = hindurchklingen) auszugleichen. Hinter jenem Frequenzspektrum, das unsere Stimme aufweist, lässt sich der diesem individuellen Spektrum zu Grunde liegende Ton herauslesen: Unser persönlicher Grundton! Unschätzbar ist es, ihn zu kennen, denn ihm wohnt jener „Ruhepol“ inne, den wir im schwingenden Auf und Ab unseres Lebens so sehr ersehnen und in den wir uns einem Instrument gleich „einstimmen“ können, indem wir ihn mittels unserer Stimme tönen und so aktiv ins Wirken bringen. Dann bleibt er nicht mehr länger ein „tonloser Ton“. Auch die Sufis haben dieses Geheimnis entdeckt, denn Hazrat Inayat Khan sagt: „Ein Mensch, der den Grundton seiner Stimme gefunden hat, hat auch den Grundton, den Schlüssel zu seinem Leben gefunden.“  

Dem Universum lauschen

Was die Wirkungsweise des Tons anbelangt, so ist für uns vieles noch vollkommen unvorstellbar! Hätten Sie sich jemals vorstellen können, dass wir einen Ton hören können, dessen Ursache 1,3 Milliarden Lichtjahre von uns entfernt liegt? Genau das ist jetzt aber vor kurzem erst geschehen! Sicherlich erinnern Sie sich an die bahnbrechende Meldung am 11. Februar dieses Jahres, dass erstmalig die Existenz von Gravitationswellen nachgewiesen werden konnte, von denen Albert Einstein lediglich behauptet hatte, dass es sie gibt. Zwei große Massen in Form von zwei Schwarzen Löchern prallten im Universum vor ca. 1,3 Milliarden Jahren aufeinander. Dieser gewaltige Knall erzeugte eine so gigantische Bewegung in Form einer Druckwelle in den Tiefen des Universums, dass wir diese jetzt hier noch wahrnehmen konnten in der Form, daß ein Laserstrahl ein unendlich winziges Zittern registrierte. Diese Bewegung wurde auf einem Bildschirm in Form einer Welle sichtbar und die Forscher konnten sie in den für unser Ohr hörbaren Bereich oktavieren.

Kurz vor Bekanntgabe des Gelingens dieser Sensation sagte der am Albert-Einstein-Institut in Hannover tätige Physiker Harald Lück während eines Interviews in der ARD: „Wir kennen das Universum von Teleskopen, wir haben ein Bild vom Universum, aber die Gravitationswellen würden uns gewissermaßen den Klang des Universums offenbaren. Wir könnten das Universum belauschen, und zwar auch die dunkle Seite: Die Objekte, die kein Licht imitieren, so wie Schwarze Löcher oder Paare von Schwarzen Löchern.“ Für mich ergibt sich hier ebenfalls eine „verborgene Harmonie“ durch die Vereinigung zweier Gegensätze: Die lichtreflektierenden Körper des Universum sind für uns schon lange sichtbar, und die Dunkelheit des Universums wird ab sofort hörbar!

Ich bin gespannt, ob und wann auch die Wissenschaft es nun wagt konkret zu benennen, was sich aus diesem bahnbrechenden Forschungsergebnis u.a. folgern lässt: Daß wir mit Ton Einfluß auf jegliche Materie nehmen können, denn der Ton hat ordnende Wirkung. Daß die Wellen von Licht und Ton niemals vergehen. Daß alles, was wir hier und jetzt sprechen, singen und denken durch entsprechend empfindliche Messgeräte vielleicht noch nach Jahrtausenden irgendwo nachweisbar sein wird. Daß alles im Universum lebt und miteinander in einer unsichtbaren „verborgenen Harmonie“ verbunden ist – Nada Brahma, die Welt ist Klang! 

Einer der Vorgänger Albert Einsteins war der Englischer Mathematiker, Physiker und Astronom Isaak Newton (1643-1727). Er gilt als Begründer der klassischen theoretischen Physik und als Entdecker der Gravitationsgesetze. Am Ende seines Lebens kam er zu dem Schluß: „Die wunderbare Einrichtung und Harmonie des Weltalls kann nur nach dem Plan eines allwissenden und allmächtigen Wesens zustande gekommen sein. Das ist und bleibt meine letzte und höchste Erkenntnis.“ 

(Erschienen in den Zeitschriften „Lebens-t-räume“ und „Fliege Magazin“, Ausgabe März 2016 als LEITARTIKEL zum Schwerpunktthema „Die verborgene Harmonie“)Lebens-t-räume März 2016 klein